Steuersätze Spanien 2012

Steuersätze Umsatzsteuer, Quellensteuer Freiberufler, Körperschaftsteuer Spanien 2012

Mit königlichem Dekret 20/2012 wurden in Spanien eine Reihe von wirtschaftlichen Maßnahmen steuerlicher und administrativer Art verabschiedet, welche mit Wirkung zum 01.09.2012 in Kraft getreten sind.

Umsatzsteuer

Beachtenswert ist insbesondere die Erhöhung der generellen Umsatzsteuer von 18% auf 21% und des reduzierten Satzes von 8% auf 10%, wobei einige Produkte und Dienstleistungen wie bspw. solche des Hotelgewerbes nicht mehr als reduziert gelten und damit eine Erhöhung von 8 auf 21 % erfolgt.

Quellensteuer Freiberufler

Ebenso ist erwähnenswert die Erhöhung des Quelleneinbehaltes für Freiberufler von 15% auf 21% im Falle von an Körperschaften ausgestellten Rechnungen.

Körperschaftsteuer

Bei der Körperschaftsteuer erfolgte insbesondere eine Änderung der Bemessungsgrundlage im Rahmen der Ratenzahlung.

o Der steuerliche Abzug der Abschreibung des immateriellen Anlagevermögens mit unbestimmter Lebensdauer reduziert sich von 10 % auf 2 %.

o Für “große Unternehmen” (mit Umsätzen über 20 Millionen Euro) wird ein Mindestbetrag für Ratenzahlung entsprechend 12% des Ergebnisses der GuV-Rechnung und zwar nur verringert um die Raten die früher getätigt wurden und demselben Steuerzeitraum zugehören (ohne Verwendbarkeit negativer Ergebnisse), festgelegt.

Der Mindestbetrag ist 6% für die Unternehmen bei denen mindestens 85% ihrer Einkünfte auf Freibeträgen aus (internationaler) Doppelbesteuerung beruhen, oder aber 100 % aus spanischer Doppelbesteuerung.

o Die Steuersätze für Ratenzahlung der großen Unternehmen ändern sich wie folgt:

Steuersätze 2012 – Körperschaftssteuer Spanien

©2012 Verfasser: Frank Müller, Rechtsanwalt, Abogado, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht.

Entwurf „Gesetz gegen den Steuerbetrug“ Spanien 2012

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